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IATA hat Ende April Ergänzungen zu ihren Gefahrgutvorschriften vorgestellt

IATA Gefahrgutvorschriften

Die International Air Transport Association IATA hat am 30. April 2024 Ergänzungen und Korrekturen zur 65. Ausgabe der IATA Gefahrgutvorschriften („Dangerous Goods Regulations DGR“) veröffentlicht. Die Änderungen beziehen sich vor allem auf den Transport von Aerosolen und radioaktiven Stoffen, ferner auf die Beförderung von batteriebetriebenen Mobilitätshilfen wie zum Beispiel von Rollstühlen in Flugzeugen. Ein neuer Anhang informiert erstmals über geplante Neuerungen für die Jahre 2025 und 2026. Schließlich geht es um Zukunftstechnologien wie die Sicherheit von Natrium-Ionen-Batterien.

Mehr Sicherheit im RAS-Cargo durch wichtige Verfahrensänderungen

RAS Cargo und Luftsicherheit

Es gibt wichtige aktuelle Änderungen im RAS-Cargo, die ich im Folgenden vorstellen werde. Frankreich hat dabei eine Vorreiterrolle übernommen. Es geht um Änderungen, die die Sicherheit im Güterverkehr per Luftfracht künftig erhöhen werden. Schließlich wird ein nicht unerheblicher Teil der weltweit transportierten gefährlichen Güter heute per Flugzeug transportiert.

Neue Online Datenbank ECHA CHEM ist gestartet

Bereits seit 2016 kümmert sich die Europäische Union um die zentrale Erfassung von Chemikalien. Dazu hat die Europäische Chemikalienagentur ECHA eine zentrale Online-Plattform aufgebaut. Dort werden alle registrierten Stoffe erfasst und zusätzlich viele weitere Informationen zum Umgang mit Chemikalien angeboten. Doch nach sechs Jahren konnte die dahinterliegende technische Plattform die enormen Datenmengen von mehr als 360.000 Chemikalien die gestiegenen Anforderungen nicht mehr erfüllen. Deshalb kündigte die Europäische Chemikalienagentur schon im Jahr 2022 ein neues System an. Vor wenigen Wochen, konkret seit dem 30. Januar 2024, ist die neue Version online.

Gefährliche Stoffe im Alltag

Gefährliche Stoffe im Alltag

In den wenigsten Familien gibt es einen Supply-Chain-Experten. Viele Menschen vergessen, dass kleine Mengen Gefahrgüter wesentlicher Bestandteil unseres Alltags sind und auch mit Sorgfalt behandelt und transportiert werden müssen. Denn auch kleine Mengen können bei unsachgemäßer Behandlung oder im beschädigten Zustand zu Verletzungen oder Verätzungen führen, Brände und Explosionen auslösen und die Umwelt verschmutzen. Denken Sie deshalb immer daran, dass Gefahrengüter in unserem täglichen Leben überall vorkommen und mit besonderer Sorgfalt behandelt werden müssen. Versteckte Komponenten können bei unsachgemäßem Gebrauch oder unprofessionellen Reparaturversuchen Verletzungen verursachen.

Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Logistik von Gefahrgütern

Digitalisierung in der Gefahrgutlogistik

Agil, flexibel, technisch versiert – das ist die Logward GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Leschaco-Gruppe. Das 2018 gegründete Technologie-Unternehmen verbindet langjährige Branchenerfahrung in der Logistik mit IT-Expertise in einem Supply Chain Orchestration Control Tower. Als hochskalierbare Branchenplattform vereint Logward Funktionalitäten aus Transport, Beschaffung und Einkauf für alle Transportmodalitäten in einer einfach zu konfigurierenden No-Code-Plattform. Mit verschiedenen Anwendungspaketen deckt Logward den gesamten Lebenszyklus der logistischen Lieferkette ab: von Procure-to-Pay bis Order-to-Cash. Seit seiner Gründung leitet Jonas Krumland als CEO das Unternehmen. In einem Gastbeitrag für den Gefahrgut-Logistik-Blog erläutert er die Idee und Vision, die hinter Logward steht.

Gefahrgutlogistik ist eine Frage des Vertrauens.

Oliver Oestreich

Vor ein paar Tagen traf ich mich mit Oliver Oestreich, COO der Leschaco Gruppe, zu einem Gespräch über aktuelle Herausforderungen in der Gefahrgutlogistik. Im ersten Teil ging es u.a. um Entwicklungen in der Spezialchemie, um Globalisierung, Logistik-Software und um wichtige Zertifikate für Logistiker. Im zweiten Teil dreht sich nun alles um Wissensmanagement, Batterielogistik und den Zukunftsmarkt Abfalllogistik.

Gefahrgutlogistik ist eine Frage von Kompetenz und Vertrauen

Oliver Oestreich

Schon seit 2003 ist Oliver Oestreich Mitglied der Geschäftsleitung der Leschaco Gruppe. Er verantwortet dort als Chief Operating Officer (COO) das weltweite Speditionsgeschäft in der Seefracht, die Umsätze in den Branchen Chemie und Automotive und ist für Qualitätsmanagement, Umwelt, Compliance und Sicherheit verantwortlich. Die Herausforderungen der Gefahrgutlogistik, ihre Entwicklung in den vergangenen zwanzig Jahren, aber auch die aktuellen Trends kennt er wie nur wenige in der internationalen Logistik-Branche. Im April 2024 wird er sich nach einem langen Berufsleben in den Ruhestand begeben. Seinen Nachfolger Nils Fahrenholz bereitet er bereits seit mehreren Monaten auf die neuen Aufgaben vor. Für den Gefahrgut-Logistik-Blog hat sich Oliver Oestreich die Zeit genommen ausführlich mit Michael Kausch über die aktuellen Herausforderungen in der Gefahrgutlogistik und in den wichtigsten Märkten zu sprechen.

Lithiumbatterien – Ein IATA-White Paper zum Gefahrguttransport im Luftverkehr

Gefahrguttransport im Luftverkehr

Lithiumbatterien sind ein Gefahrgut. Das wissen wir nicht erst seit der Katastrophe des Transportschiffs „Felicity Age“, das im Frühjahr 2022 nach einem Großbrand vor den Azoren in den Fluten des Nordatlantiks versank, mutmaßlich nachdem eine Lithium-Ionen-Batterie im Ladegut in Brand geraten war. Schiffsunglücke mit Lithium-Batterien füllen nahezu regelmäßig Leitmedien und die Bücher der Versicherungsgesellschaften. Aber natürlich beschäftigt sich auch die Luftfahrt-Logistik mit den Risiken, die von Batterien ausgehen. So hat jetzt die International Air Transport Association (IATA) ein White Paper mit dem schönen Titel „Make Lithium Batteries safe to ship“ veröffentlicht. Das Papier beschäftigt sich mit Zwischenfällen mit Lithiumbatterien und mit Möglichkeiten, wie man die Batterielogistik im Luftverkehr sicherer machen kann. Wir haben uns dieses Dokument für die Leserinnen und Leser des Gefahrgut-Blogs von Leschaco einmal angesehen.

Die Vorteile von Tankcontainern gegenüber Flexibags beim Transport von gefährlichen Flüssigkeiten

Die Vorteiler des Tankcontainers

Für den sicheren und effizienten Transport von Flüssigkeiten in der Gefahrgutlogistik müssen Logistikunternehmen die unterschiedlichsten Anforderungen an „ideale Transportbedingungen“ berücksichtigen. Hierbei spielen Tankcontainer und Flexibags eine große Rolle. Worin unterscheiden sich diese beiden Alternativen eigentlich? Dieser Beitrag versucht Klarheit in eine oft unübersichtliche Diskussion zu bringen. Tankcontainer sind geschlossene, robuste Behälter aus hochwertigem Edelstahl und bieten einen hohen Schutz und große Sicherheit vor äußeren Einflüssen, vor Leckagen und Kontamination. Sie sind für den Transport ganz unterschiedlicher Flüssigkeiten einsetzbar, auch für giftige Chemikalien, empfindliche Lebensmittelzutaten und pharmazeutische Produkte.

Aktuelle Herausforderungen in der Kontraktlogistik

Kontraktlogistik

Kontraktlogistik und Gefahrgutlogistik gehören für Leschaco zusammen wie Butter und Brot. Denn Kontraktlogistik spielt ihre Stärken immer dort aus, wo es um komplexe Prozesse geht, wo es nicht reicht, Waren einfach von A nach B zu transportieren, sondern wo profundes Wissen notwendig ist, um komplizierte Logistikketten in ihrer Gänze zu überschauen und unter Kontrolle zu halten, wo sich wirklich an keiner Stelle des Prozesses ein Fehler einschleichen darf, damit nicht der komplette Prozess in Gefahr gerät. Und wo, wenn nicht beim Transport von gefährlichen Gütern, hängt nicht alles von Allem ab? Michael Clover, Head of Commercial Development der Transport Intelligence Ltd. stellt uns exklusiv die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Global Contract Logistics Report 2023 vor.